Nein zu Kinderrechten im Grundgesetz

Kinder genießen in Deutschland einen umfassenden Schutz durch das Grundgesetz. Besonnene Verfassungsrichter haben die Grundrechte für Kinder seit den Anfängen der Bundesrepublik in zahlreichen Urteilen ausbuchstabiert und weiter gestärkt. 1992 ist Deutschland der UN-Kinderrechtskonvention beigetreten, dem weltweiten Übereinkommen zur Wahrung von Kinderrechten. Das umfassende und anerkannte Schutzkonzept Deutschlands zugunsten von Kindern, basierend auf der Verfassung, konkretisierender Rechtsprechung und dem Abkommen der UN, setzt Maßstäbe. Es trägt der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern Rechnung. Und der großen Bedeutung von Kindern für unsere Gesellschaft.

Angesichts dieser vorbildlichen Rechtslage liegt die bislang öffentlich kaum gestellte Frage auf der Hand: Warum sollen zusätzlich Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden? Die politische Forderung suggeriert eine rechtliche Lücke beim Schutz von Kindern – eine Lücke, die es jedoch nicht gibt! Stattdessen drohen Gefahren, würden Kinderrechte tatsächlich den Weg ins Grundgesetz finden. Wer Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen will, der schwächt die Elternrechte. Machen wir uns aber bewusst: Die Interessen des Kindes werden in aller Regel am besten von den Eltern wahrgenommen. Es sind die Eltern, deren verantwortliche Sorgearbeit für die Entwicklung von Kindern zentral ist. Mehr erfahren »

KOMMENTAR | Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ scheitert an seiner Ineffizienz!

„Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben“ urteilte 2010 das Bundesverfassungsgericht. Die damalige Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte 2011 mit dem „Bildungs- und Teilhabepaket“. Mit dem Geld sollten Eltern im Hartz-IV-Bezug ihren Kindern Freizeitaktivitäten, Schulausflüge, das warme Mittagessen oder die Anschaffung von Büchern ermöglichen. Die Idee war gut, die Umsetzung weniger.

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KOMMENTAR | Das „Bildungs- und Teilhabepaket“ scheitert an seiner Ineffizienz!

„Alle Kinder haben ein Recht auf Bildung und Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben“ urteilte 2010 das Bundesverfassungsgericht. Die damalige Sozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) reagierte 2011 mit dem „Bildungs- und...  Mehr erfahren »

Kirche und Politik ziehen an einem Strang: Ideen für ein familienfreundliches Wohnen

Podiumsdiskussion des Familienbundes der Katholiken in Ludwigshafen mit Gästen aus Politik und Kirche | Konzept „Pesch-Siedlung“ als Vorbild für gelingende städtebauliche Maßnahme mit seelsorglich- sozialem Ansatz | Siedlungswerk im...  Mehr erfahren »

Podiumsdiskussion Familienfreundliches Wohnen

Unter dem Titel „Wohnst du noch? Lebst du schon?“ widmet der Familienbund im Bistum Speyer sich familienfreundlichen Wohnkonzepten. Zur Podiumsdiskussion erwartet der Familienbund Speyer u.a. Jutta Steinruck, Oberbürgermeisterin der...  Mehr erfahren »

"Wohnst du schon? Lebst du noch?" Podiumsgespräch familienfreundliches Wohnen

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Speyer lädt zum Podiumsgespräch zum Thema familienfreundliches Wohnen ein. Es findet am 29.10.2018 im Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen statt. Auf dem Podium erwarten Sie Jutta Steinruck (...  Mehr erfahren »

Pressestimmen Teaser

11.1.2019

Die Forderung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nach einer Bundespflegekammer sorgt für gemischte Reaktionen aus den politischen Reihen. Spahn hatte sich anlässlich der Gründung einer Landespflegekammer in Nordrhein-Westfalen...  Mehr erfahren »

10.1.2019

Die Regierung will mehr für einkommensschwache Familien tun. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte das Kabinett am Mittwoch auf den Weg. Geplant sind demnach Reformen des Kinderzuschlags, durch die der Empfängerkreis deutlich ausgeweitet...  Mehr erfahren »

9.1.2019

Die Regierung will mehr für einkommensschwache Familien tun. Einen entsprechenden Gesetzentwurf will sie am Mittwoch auf den Weg bringen, wie Familien- und Sozialministerium am Mittwoch ankündigten. Die beiden Ministerien hatten den...  Mehr erfahren »

8.1.2019

Das Deutsche Kinderhilfswerk beklagt einen dramatischen Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland. Der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe habe mit 3,93...  Mehr erfahren »

Unser Familienbild

Wen meint der Familienbund der Katholiken, wenn er von Familien spricht? Hat der Familienbund ein Idealbild von Familie, das ihn in seinem politischen Tun inspiriert und motiviert? 
Für welche Familien setzt sich der Familienbund ein?

Der Diskussionsprozess ist in den letzten beiden Jahren mit besonderer Intensität in allen Gliederungen des Familienbundes geführt worden. Das Präsidium hat jetzt den aktuellen Stand dieser Diskussionen in einer Orientierungshilfe zusammengefasst.  Die Orientierungshilfe finden Sie hier als PDF zum Download (65 kb).

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RT : Die Sozialdemokraten planen eine neue Grundsicherung für den Nachwuchs. Ein einziger staatlicher Geldbetrag soll di… https://t.co/JZBj1738g9

Lehren aus Missbrauchsskandal ziehen - Erzbischof Heiner Koch über Lernbereitschaft der Kirche… https://t.co/n38YkUb4sI

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